|
 Typisches Einsatzgebiet: Positions- erkennung in der Automatisierungs- technik. Näherungssensoren arbeiten zuverlässig und verschleißfrei.

Hochfrequentes Wechselfeld: Der induktive Sensor erfaßt sämtliche Metalle.
|
|
- Variabel: Steckverbindung, Anschlusskabel oder Anschlussklemmen.
- Modulgeräte efectorm mit erhöhtem Schaltabstand.
- Spezielle Applikationssensoren für nahezu alle Einsatzgebiete.
- Rundbauformen von Ø 4...34 mm, verschiedene Quaderbauformen.
- Reichhaltige Auswahl an Befestigungszubehör und Kabeldosen.
Einführung
In allen automatischen Abläufen ist der Einsatz von Sensoren als Informationsgeber für die Steuerung unbedingte Voraussetzung. Sie liefern die notwendigen Signale über Positionen, Endlagen oder dienen als Impulsgeber für Zählaufgaben oder zur Drehzahlerfassung. Im industriellen Einsatz sind induktive und kapazitive Sensoren heutzutage unentbehrlich. Sie bieten im Vergleich zu mechanischen Schaltern nahezu ideale Voraussetzungen: berührungslose, verschleißfreie Arbeitsweise sowie hohe Schaltfrequenzen und Schaltgenauigkeiten. Zudem sind sie unempfindlich gegen Vibrationen, Staub und Feuchtigkeit. Induktive Sensoren erfassen berührungslos alle Metalle.
Funktionsweise induktiver Sensoren
Induktive Sensoren nutzen den physikalischen Effekt der Güteänderung eines Resonanzschwingkreises, der durch Wirbelstromverluste in leitenden Materialien hervorgerufen wird. Ein LC-Schwingkreis erzeugt ein hochfrequentes Wechselfeld. Dieses Feld tritt an der aktiven Fläche des Sensors aus. Gelangt ein elektrisch leitfähiges Material in das Feld, so entstehen nach dem Induktionsgesetz Wirbelströme, die dem Schwingkreis Energie entziehen. Dadurch verkleinert sich die Schwingungsamplitude. Diese Änderung wird in ein Schaltsignal umgesetzt. Aus dem Funktionsprinzip folgt, dass sämtliche Metalle erfasst werden – unabhängig davon, ob sie sich bewegen oder nicht.
Modulare Sensoren
Eine spezielle Baureihe bilden die Applikationssensoren “efector m”. Das “m” steht dabei für Modultechnik. Grundlage dafür ist ein neues mechanisches Konzept, neue Montagetechniken und ein innovatives Abdichtungssystem. Gemeinsames Merkmal dieser Sensoren ist ein erhöhter Schaltabstand. Dank universeller Anschlusstechnik können die Geräte wahlweise als Drei- oder Zweileiter eingesetzt werden. Die integrierte LED-Einstellanzeige verkürzt die Montagezeit und gewährleistet gleichzeitig die Ausnutzung des erhöhten Schaltabstandes. Alle Geräte sind mit einem gelaserten Typenschild versehen, das nicht verloren gehen kann. Damit sind die Geräte auch nach Jahren noch eindeutig identifizierbar.
Den Abstand zur aktiven Fläche, bei dem ein elektrisch leitfähiges Material im Sensor einen Signalwechsel bewirkt, nennt man Schaltabstand. Der Schaltabstand eines induktiven Sensors wird mit einer Meßplatte aus Stahl (St37) ermittelt. Wird der Schalter durch andere Metalle, zum Beispiel Aluminium oder Kupfer bedämpft, so ändert er sich. Anhand von Korrekturfaktoren, die für jede Metallsorte vorhanden sind, kann der Anwender die Schaltabstände berechnen.
|
|
|