Controller / Gateways - Systembeschreibung

 
 


Safety at Work ist für sicherheits-
gerichtete Applikationen konzipiert.
Hier ein per AS-Interface realisierter
NOT-AUS.



Ein AS-i Flachkabel statt vieler paralleler
Leitungen: In einer Brauerei dient
das Feldbus-System zur Übertragung
der Sensorsignale an die über-
geordnete Steuerung.


  • Unterstützung des AS-i Standards 2.1 für erweiterte Funktionalität.
  • Leistungsfähige Controller mit komfortablen Grafik-Display.
  • "Safety at Work" für sicherheits- gerichtete Anwendungen.
  • Umfangreiche Module für Schaltschrank und Feldeinsatz.
  • Intelligente Systemlösungen für spezielle Aufgaben.

Einführung
Das Aktuator-Sensor-Interface (AS-i) setzt in der Anlagenkonzeption und Automatisierung neue technologische Maßstäbe. Wirtschaftliche Vorteile ergeben sich sowohl für den Ausrüster als auch für den Anwender bei der Projektierung, Inbetriebnahme und Wartung seiner Maschine. AS-i ist im Gegensatz zu üblichen Feldbussen feingranular aufgebaut. Es erlaubt die Integration bis in den Sensor hinein. Durch AS-i wird der Verdrahtungsaufwand drastisch reduziert, da die herkömmliche Parallelverdrahtung jedes einzelnen Sensors beziehungsweise Aktuators zur Steuerung hin entfällt. Hierdurch spart der Anwender auch eine Vielzahl von Klemmen, Verteilerkästen, Ein- / Ausgangskarten und Kabelstränge.

Vielfältige Anschlussmöglichkeiten
AS-i erlaubt über seine Feld-Anschaltungen den kostengünstigen Anschluss von konventionellen Geräten. Bis zu 248 binäre Sensoren und 186 Aktuatoren lassen sich pro AS-i Strang anschließen. Auch busfähige Sensoren lassen sich jederzeit in das System einbinden. Diese Sensoren mit integriertem AS-Interface liefern Informationen an die Steuerung, ohne dass zusätzliche Verdrahtung erforderlich ist. Man spricht bei dieser neuesten Sensorgeneration deshalb auch von intelligenten Sensoren.

Spannungsversorgung und Daten über ein Kabel
Sowohl die Spannungsversorgung als auch die Datenkommunikation aller Sensoren erfolgt in der Regel über eine (gelbe) AS-i Leitung. Auch die Aktuatoren können bei einigen Geräten ebenfalls hierüber versorgt werden. Wenn höhere Ausgangsströme oder eine Not-Aus-Abschaltung erforderlich ist, werden Aktuatoren über ein zweites, schwarzes Flachkabel mit separater 24 V Hilfsenergie versorgt.

AS-i in der Automatisierungspyramide
AS-Interface hat sich in der untersten Ebene der Automatisierungstechnik etabliert. Es ist damit unterhalb der Feldbusse angesiedelt. AS-i spielt seine Vorteile in punkto Einfachheit, Schnellverdrahtung und Preis-/ Leistungsverhältnis besonders als Zubringerbus für die Feldbusse aus. Diese wiederum übertragen die Daten zeitunkritisch über längere Entfernungen zur Hoststeuerung.